Wie schaffen wir Persektivenwechsel, damit wir umsichtig + ganzheitlich agieren können?

Wollen braucht Können. Beides gehören meist paarweise zusammen.
Seit 1980 habe ich oft + viel Fotografen unterrichtet.
Es geht immer wieder um das Finden der Bildaussage.
Wenn ich mich zu einem Weitwinkel entscheide bekomme ich einen anderen Blick,
als beim Zoom.
Zoom fasziniert schneller. Paralysiert auch oft. Tunnelblick.
Weitwinkel braucht auch einen klugen Standpunkt.
Souverän ist Augenhöhe. Die will geübt sein.
Wichtig ist dann auch die Beleuchtung:
will ich es dramatisch oder leicht oder diffus?
Je diffuser das Licht, umso genauer sind Details zu erkennen.

All dieses ist mir im Laufe meines Lebens immer metaphorischer klar geworden.
Handlungsfähigkeit zum Perspektivenwechsel ermöglicht eine vertrauensvolle Gemeinschaft.
Angst + Enge hindern. Daher ist für mich immer die 1. Frage: wie lösen wir die Angst + Enge auf?

Hat jemand Anregungen dafür?

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